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 Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory

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Diamantenschweif
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BeitragThema: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 12:24 pm

1.Kapitel

Die ersten Sonnenstrahlen des frühen Morgens bahnten sich ihren Weg durch das dichte Brombeergeflecht, hinein in die Kinderstube des Donnerclans und fielen direkt auf ein kleines rot-braunes Junges, das in der hintersten Ecke der Kinderstube schlief. Es musste niesen, weil die Sonnenstrahlen seine Nase kitzelten. „ Flammenjunges, kannst du nicht einmal ruhig liegen bleiben und deine Geschwister schlafen lassen?“ , brummte ihre Mutter Sonnenpelz verschlafen. Flammenjunges wollte ihr sogleich etwas erwidern von wegen still sein und so etwas, aber da kam auch schon Saphirschweif der Heiler des Clans in die Kinderstube getrottet. „ Sonnenpelz, ich weiß, dass ich das in letzter Zeit sehr oft frage, aber könntest du mir Flammenjunges einmal ausleihen? Ich muss ein paar Kräuter sammeln gehen, Zebrapfote hat sich einen Dorn in die Pfote getreten und ich kann die Kräuter nicht alleine tragen“. Sein Blick ruhte auf Sonnenpelz. „ Klar, kannst du sie haben. Dann haben wir hier drin auch ein bisschen Ruhe“, miaute sie und ihre Augen blitzten dabei spöttisch auf. Saphirschweif schnurrte belustigt und Flammenjunges wollte hm sogleich eine Spitze Erwiderung an den Kopf werfen, aber ihre Mutter schnippte ermahnend mit der Schwanzspitze gegen ihr Ohr. Flammenjunges fauchte leise. Ohne ein weiteres Wort verließ Saphirschweif die Kinderstube und Flammenjunges folgte ihm wiederstrebend. Sie hatte absolut keine Lust irgendwelche dämlichen Kräuter zu suchen. Sie wollte nämlich die beste Kriegerin des Waldes werde, und sie befürchtete, dass wenn sie ein Schüler war auch immer noch diese doofen Kräuter suchen müsste und deshalb mit dem Training hinterherhinken würde.
„ Warum muss immer ich mitgehen?? Warum nimmst du nicht einmal meinen Bruder Fleckenjunges oder meine Schwester Dornenjunges mit?“, maunzte sie fragend . Saphirschweif wirbelte erschrocken herum und seine Augen waren weit aufgerissen vor Schreck. Flammenjunges zuckte unwillkürlich zusammen. So hatte sie den netten Kater noch nie erlebt. Nach wenigen Herzschlägen hatte er sich wieder gefangen und fauchte: „ Stell keine dämlichen Fragen, sondern tu einfach was man dir sagt, sonst wirst du ne ein Schülerin“ Flammenjunges wurde zornig und fauchte: „ Ach mach deinen Kram doch alleine du dämliche Fellkugel“.
Sie drehte sich postwendend um und stolzierte in Richtung Kinderstube. Sie wollte keine Kräuter sammeln, sie wollte lieber einmal mit den anderen Jungen spielen. Sie betrat die Kinderstube und ignorierte den fragenden Blick ihrer beiden Wurfgeschwister. „ Habt ihr Lust zu spielen?? Ich bin die Clananführerin!“, maunzte sie. „ Nein, bist du nicht, ich will Anführerin sein!“, protestierte Dornenjunges. Flammenjunges wedelte spielerisch mit dem Schwanz und mauzte: „ das werden wir ja noch sehen“ und stürtzte sich mit eingezogenen Krallen auf ihre Schwester.

-nächster Tag-
„Aufwachen Flammenjunges, heute ist euer großer Tag“, drang die samtweiche Stimme von Sonnenpelz an ihr Ohr. Sofort war Flammenjunges hellwach und riss ihre Augen auf. Sie waren groß vor Erwartung, denn heute würden sie endlich zu Donnerclanschülerin ernannt werden. „ Okay, worauf warten wir dann noch, Diamantenstern wartet sicher schon“, maunzte sie und machte Anstalten die Kinderstube zu verlassen. „ Schön hiergeblieben Flammenjunges, du hast doch nicht etwa gedacht, ich lasse euch so zu eurer Schülerzeremonie gehen? .Zuerst muss ich euch einmal hübsch machen“, maunzte Sonnenpelz belustigt. Normalerweise hätte Flammenjunges gewaltig protestiert, aber sie war viel zu aufgeregt und lies somit die ganze Waschprozedur klaglos über sich ergehen.

- Zur selben Zeit in Diamantensterns Bau-
„Diamantenstern?“, das war Saphirschweifs Stimme. „ Komm nur herein Saphirschweif, was hast du auf dem Herzen“ Saphirschweif senkte den Blick und scharrte unsicher mit den Pfoten. „ Es geht um Flammenjunges, das rote Junge mit den grünen Augen, aus dem Wurf von Sonnenpelz“. Er blickte unsicher zu Diamantenstern auf. „ Es und seine 2 Geschwister werden heute zu Schülern ernannt.“ Diamantenschweif fragte sich, was Saphirschweif wohl von ihr wollte. „ Deshalb muss ich mit dir reden Diamantenstern…. Flammenjunges, sie darf keine Schülerin werden…..
- Sonnenhoch am Hochstein-
Flammenjunges hüpfte bereits auf und ab. „ Halt doch mal still, du machst die andern noch ganz nervös“, ermahnte sie Sonnenpelz und leckte ihr noch einmal über das Fell. Dann, endlich erschien Diamantenstern auf dem Hochstein. „ Wir sind heute hier zusammengekommen um 3 Jungen ihren Schülernamen zu geben“, maunzte sie feierlich. Zuerst wurde Fleckenjunges zu Fleckenpfote gemacht und Sandtsturm wurde ihm als Mentorin zugeteilt. Dann war Dornenjunges an der Reihe, die würde als Dornenpfote von Rubinherz trainiert werden. „Jetzt bin ich dran“ , dachte sich Flammenjunges. „ Flammenjunges, von diesem Moment an bis du dir deinen Namen verdient hast, wirst du Flammenpfote heißen. Dein Mentor wird Saphirschweif sein, er wird dich als Heilerkatze ausbilden“ .Flammenpfote riss erschrocken die Augen auf, sie konnte nicht glauben, was sie da gerade gehört hatte. „ Nein“, kreischte sie voller Wut und Enttäuschung. „ Nein, ich will nicht, ich lehne diesen Namen ab“ Dann rannte sie aus dem Lager.


Sie Katzen des Clans erhoben entsetzt und verwundert zugleich ihre Stimmen. „ Jemand muss sie zurückhohlen“, kreischte Sonnenpelz panisch und wütend zugleich. Diamantenstern nickte Saphirschweif unauffällig zu. Der Verstand sofort und preschte aus dem Lager.

- Irgendwo im Donnerclan Gebiet-
Flammenjunges wusste nicht wo sie sich befand. Sie war zu wütend gewesen und war einfach nur gerannt, soweit sie ihre Pfoten trugen. Jetzt schaute sie sich um und sah, dass sie sich auf einer Lichtung befand . Die Lichtung war von Büschen und Bäumen umgeben und sie kauerte sich auf den Boden. Ihr Magen knurrte laut. Nach einer Weile erblickte sie eine Maus, unter einem Brombeerbusch und sie pirschte sich an sie heran. Dann trat sie auf einen trockenen Ast, der geräuschvoll unter ihren Pfoten zerbrach. Die Maus nahm sofort Reißaus. „ So ein Mist“, fluchte sie laut. Doch so schnell ließ sie sich nicht entmutigen . Doch auch weitere 3 Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Erschöpft sank Flammenjunges auf die Pfoten, sie hatte keine Kraft mehr, sie musste sich jetzt dringend ausruhen. Gerade als sie sich unter einem der vielen Büsche die die Lichtung umrahmten niederlassen wollte, sah sie , dass an dem Busch viele dunkellila Beeren hingen. Sie wollte sich schon gierig 5 Stück auf einmal in den Mund stopfen, da errinnerte sie sich daran, dass ihre Mutter ihr und ihren beiden Geschwistern schon sehr früh erzählt hatte, dass nicht alle Pflanzen essbar seien und man an manchen sterben konnte. Doch ihr Hunger war größer als die Macht ihres Verstandes und sie aß gleich 15 Beeren von dem Busch. Sie stellte erfreut fest, dass die Beeren gut schmeckten, leicht säuerlich und doch angenehm süßlich. Doch Flammenjunges wusste, dass diese Beeren keine Lösung des Nahrungsproblems sein würden, sie konnten zwar den gröbsten Hunger stillen, aber ihr Körper benötigte Fleisch und war nicht an den Verzehr von Beeren gewöhnt. Irgendwann würde sie sterben, wenn sie keine Beute machte. Nun war sie aber satt und rollte sich unter einem der Büsche zusammen und versuchte den benötigten Schlaf zu finden , was ihr aber nicht gelang. Sie erhob sich auf ihre Pfoten und setzte sich mitten auf die Lichtung und blickte empor zum glorreichen Silberflies. Sie musste an ihre Mutter und an ihre beiden Geschwister Fleckenpfote und Dornenpfote denken. Bei diesen Gedanken begannen ihre Schnurrhaare vor Trauer zu zittern. „ Warum habt ihr mir das angetan? Warum respektiert ich mein Leben wie ich es leben will nicht? „, jaulte sie zum Himmel. Eine Weile herschte Stille, doch dann sagte eine ihr vertraute, aber erschöpfte Stimme : „ Weil es deine Bestimmung ist“



Vor Schreck machte Flammenjunges einen Satz nach hinten. „ Saphirschweif?“, stotterte sie ängstlich. Sie beäugte den großen schneeweisen Kater. Er sah erschöpft und müde aus. Er musste den ganzen Tag auf den Beinen gewesen sein. „ Was machst du hier?“, miaute sie prüfend. „ Ich habe dich gesucht! Alle machen sich große Sorgen um dich!“, erklärte er matt. „ Und was sollte das eben heißen, von wegen meine Bestimmung und so was? Es ist nicht meine Bestimmung, es ist die Schuld von Diamantenstern, sie hat mich zur Heilerschülerin gemacht!“, sagte sie und fauchte leise. Saphirschweif sah betreten zu Boden. „ Es ist nicht ihre Schuld…ich habe ihr gesagt, dass du keine Schülerin sein darfst“, miaute er leise. Flammenjunges traf die Nachricht wie ein Schlag. „ Was hast du getan? Warum hast du das getan? Warum zerstörst du mein Leben? Meine Träume, alles hast du einfach so kaputtgemacht“, fauchte sie böse und wandte sich ab. „ Flammenpfote, bitte warte….“, versuchte er sie aufzuhalten. Ich heiße nicht Flammenpfote, ich bin Flammenjunges, denn ich habe den Namen abgelehnt. Duu , du hast mein Leben und meine Träume zerstört. Ich hasse dich.“, das letzte schrie sie beinahe, dann verschwand sie in den Büschen.


2.Kapitel


2.Kapitel
-Sicht von Saphirschweif-

Flammenjunges letzte Worte trafen ihn tief und er zuckte zusammen. Er hätte es niemals für möglich gehalten, dass die Worte eines halbwüchsigen Schüler ihn tiefer treffen und mehr schmerzen könnten als die Krallen eines Kriegers des Tigerclans. Er war eigentlich zu erschöpft um auch noch einen Pfoten schritt zutun, aber er musste ihr folgen. Morgen hätte sie längst das Windclangebiet durchquert. Er setzte sich langsam in Bewegung und nur der Wunsch sie zu finden erhielt ihn auf den Beinen.
Endlich, nach einer halben Ewigkeit witterte er ihren Geruch. Er prüfte die Luft und er nahm noch einen anderen Geruch war. Der Geruch des Windclans. Wir müssen uns nahe der Grenze befinden schoss es ihm durch den Kopf. „ Hoffentlich hat sie die Grenze noch nicht überschritten“, dachte er .Da, nur eine Fuchslänge von ihm entfernt saß sie und schaute hoch zum Himmel, der sich mittlerweile erhellte. Er wollte gerade zu ihr gehen, da knackte ein trockener Zweig, der unter seinem Gewicht zerbrochen war.

-Flammenjunges Sicht-
Flammenjunges hörte wie ein Ast zerbrach und wirbelte herum. Dort erblickte sie einen großen, schneeweißen Kater. Es war Saphirschweif. „ Lass mich endlich in Frieden du dumme Fellkugel“, fauchte sie und machte Anstalten zu gehen. „ Warte bitte ich muss dir etwas zeigen „, seine Stimme versagte. Flammenjunges sah ihn verwundert an. Ohne ein weiteres Wort, drehte sich Saphirschweif um und trottete in Richtung des Windclangrenze und überquerte diese. Mit einem Schnippen seiner Schwanzspitze bedeutete er ihr ihm zu folgen. Sie wollte schon gewaltig protestieren, aber irgendetwas an seinem Verhalten sagte ihr, dass dies an dieser Stelle sinnlos wäre. Also folgte sie ihm.
Die ganze Zeit über sprach keiner der beiden ein Wort. Saphirschweif trottete einfach weiter und Flammenjunges hinter ihm her. „ Wo gehen wir hin“, fragte Flammenjunges, aber der Heiler gab ihr keine Antwort. Sie überquerten das Moorland und einmal wäre Flammenjunges fast in einem schlammigen Loch versunken, hätte Saphirschweif sie nicht im letzten Moment zur Seite gerissen. Sie sah ihn dankbar an, doch der weiße Kater reagierte nicht. Sie begann sich zu fragen, was er wohl mit ihr vorhatte.
Ihre Pfoten waren müde und schmerzten bei jedem Schritt, als sie endlich an ihrem Zielangekommen waren. Vor ihnen lag eine Art Höhle, durch die mithilfe eines kleinen Eingangs selbst für große Katzen zugänglich war. „ Was ist das?“, miaute sie ängstlich. „ Das hier, das hier ist das Ahnentor. Im inneren der Höhle befindet sich ein großer Stein, der sogenannte Mondstein. Hier geben sich die Heilerkatzen mit dem Sternenclan die Zunge.“, erklärte Saphirschweif. „ Und was soll ich dort“, fragte Flammenjunges misstrauisch. Sie wollte doch keine Heilerkatze sein, warum also brachte Saphirschweif sie an diesen seltsamen Ort. „ Ich habe doch gesagt, dass ich dir etwas zeigen möchte… das hier ist es. Und wenn es dich dann nicht überzeugt, dann werde ich mit Diamantenstern reden.“, miaute er und seufzte. Es wirkte so, als ob ihm diese Entscheidung sehr schwerfallen würde. „ Solange bis es allerdings soweit ist, können wir etwas jagen. Du warst schließlich die letzten 2 Tage fast nur auf den Beinen und dann noch dieser Tagesmarsch heute“, miaute er und sprang auch schon davon. Nach einiger Zeit, kam er wieder zurück. Aus seinem Maul baumelten zwei fette Mäuse. „ Hmm... lecker!“, rief Flammenjunges und begann die Maus gierig zu verschlingen, die Saphirschweif ihr vor die Pfoten gelegt hatte. „ So, und jetzt warten wir bis es dunkel wird“, miaut der Heiler.



Die Sonne färbte den Himmel in einem dunkelrot, als Saphirschweif Flammenjunges zu sich rief. „ Es ist soweit, sobald wir drinnen sind, legst du dich neben mich und presst deine Nase an den Mondstein“, befahl der weiße Heiler. Flammenjunges nickte, fragte sich aber, was dass alles bringen sollte. Was um Himmelswillen wollte er ihr den bitte zeigen? Sie hatte keine Ahnung. Als sie das Ahnentor durchschritten hatten, folgte Saphirschweif durch viele enge Gänge. Dann endlich standen sie in einer großen Höhle. In der Mitte der Höhle, stand ein mehrere Schwanzlängen großer Stein. Genau über dem Stein befand sich ein Loch in der Decke, durch das die Sterne zu sehen waren. Diese funkelte hell und tauchten die Höhle in ein seltsames Licht, wodurch der Mondstein leuchtete wie ein Diamant. „ Wow, ist das schön“, dachte Flammenjunges ehrfürchtig. Saphirschweif schnippte auffordernd mit dem Schwanz und Flammenjunges kauerte sich neben ihn auf den Steinboden der Höhle. Der Boden war angenehm kühl. Flammenjunges sah aus dem Augenwinkel, wie Saphirschweif sich ebenfalls niederlies und seine Nase an den Mondstein presste. Etwas wiederstrebend tat sie es ihm nach. Sie verstand immer noch nicht so recht, was Saphirschweif irh zeigen wollte. Sie würde ihn einfach bei Sonnenhoch fragen. Aber solange würde sie einfach eine Runde schlafen. Sie schloss ihre Augen. Doch sie konnte nicht einschlafen. Entnervt öffnete sie die Augen einen Spalt und riss sie dann vor Überraschung weit auf. Sie befand sich nicht mehr in der Höhle um den Mondstein herum, sondern auf einer Lichtung. Die Lichtung wurde von einem sprudelnden Bach durchkreuzt. „ Beim Sternenclan, wo bin ich den hier?“, dachte Flammenjunges verdutzt. Gerade noch rechtszeitig blickte Flammenjunges gen Himmel um zu sehen, wie an die 30 Katzen vom Himmel herabstiegen. Im Fell der Katzen funkelten die Sterne. Flammenjunges sog vor Ehrfurcht tief Luft ein. Als alle Katzen auf der Lichtung standen, trat eine wunderschöne silbern-gestreifte Kätzin hervor. „ Das muss Marmorstern sein“, schoss es Flammenjunges durch den Kopf. Marmorstern war vor Diamatenstern die Anführerin des Donnerclans gewesen. „ Willkommen Flammenjunges, wir hatten uns schon gefragt, wann du endlich kommen würdest.“, miaute Marmorstern. Ihre Stimme klang wunderschön und melodisch. „ Wie, wie ist das möglich“, stammelte Flammenjunges. Sie kauerte sich ängstlich auf den Boden. Sie wusste nicht was diese Katzen von ihr wollten. Marmorstern schnurrte belustigt. Flammenjunges verstand nicht im Geringsten was daran so lustig sein sollte. „Wir sind die Katzen des Sternenclans und wir sind hier, um dir alles zu erklären“, miaute Marmorstern. Flammenjunges spitzte gespannt die Ohren. „ Es ist deine Bestimmung eine Heilerkatze zu sein.“, maunzte die ehemalige Anführerin des Donnerclans an Flammenjunges gewandt. „ Nein.. das kann nicht sein, es muss eine Verwechselung vorliegen“, stammelte Flammenjunges hastig. Marmorstern legte ihre Schwanzspitze auf ihren Mund und bedeutete ihr somit zu schweigen. „ Flammen werden den Wald retten“ , maunzte Marmorstern mit ihrer schönen Stimme. „ Du bist die jene, die alle Clans retten wird.“, fuhr Marmostern fort.


3.Kapitel

3.Kapitel
Flammenjunges wachte auf. Sie streckte sich einmal und erhob ich dann auf ihre Pfoten. Ihre Glieder schmerzten von der Nacht auf dem harten Steinboden der Höhle. Saphirschweif saß am Ausgang der Höhle und schaute sie an. „ Und ? Nimmst du jetzt deinen Namen an?“, fragte er. Flammenjunges gab ihm keine Antwort. Sie schaute Saphirschweif direkt in seine tiefblauen Augen, die einen wunderschönen Kontrast zu seinem schneeweißen Fell bildete. Saphirschweif tat, als habe er nie diese Frage gestellt und setzte sich in Bewegung in Richtung Heimat.
-am selben Abend im Donnerclan Lager-

Schwer atmend und erschöpft kam Flammenjunges im Lager des Donnerclans an. Sie blieb in Mitten des Lagers stehen und konnte gerade noch sehen, wie Saphirschweif in Diamantensterns Bau. „ FLAMMENPFOTE!!!!“, hörte Flammenjunges die Stimme ihrer Mutter Sonnenpelz. Diese rannte geradewegs auf sie zu. Sonnenpelz rieb ihre Flanke an der ihrigen und rieb ihren Kopf an dem von Flammenjunges. Nach einigen Augenblicken fauchte sie und versetzte ihrer Tochter völlig ohne Vorwahrung einen Krallenhieb hinter die Ohren. „ Aua… wofür war das denn?“, maunzte Flammenjunges verwundert. Doch da schlug ihrer Mutter schon wieder, diesmal mit eingezogenen Krallen. „ Weil- du –ein-fach-ab-ge-hau-en-bist-ich-hab-mir-sol-che- Sor-gen ge-macht“ , schrie sie und unterstrich jede Silbe mit einem erneuten Hieb hinter die Ohren.
„Aua , du tust mit weh! „ , protestierte Flammenjunges . Erst nach weiteren 10 Schlägen gab Sonnenpelz erschöpft und völlig außer Atem und ließ ihre Pfote sinken. Einzig ihre Augen funkelten noch voller Zorn. Ja, sie versprühten regelrecht glühende Blitze in die Richtung von Flammenjunges. Erschrocken und kleinlaut wich Flammenjunges vor ihrer Mutter zurück. „ Entsccchhuliddiggung Mama „ , stammelte Flammenjunges. In diesem Moment ertönte auch schon ein lautes Geheul vom Ginstertunnel zu Flammenjunges hinüber. „ FLAMMENJUNGES!!!“, jaulten Dornenpfote und ihr Bruder Fleckenpfote während sie auf ihrer Schwester zustürmten. Flammenjunges war ihrer Mutter noch einen raschen Blick zu und rannte dann ebenfalls zu ihren Wurfgeschwistern. „ Mann, wo hast du denn gesteckt???“, fragte Dornenpfote. „Ja, wir haben uns alle schreckliche Sorgen gemacht um dich!!!! „, miaute Fleckenpfote vorwurfsvoll. Beschämt senkte Flammenjunges ihren Kopf. Sie hatte ihrer Familie doch keine Probleme bereiten, jedoch konnte und wollte sie nicht akzeptieren, dass sie einfach ihren Traum vom Kriegerleben einfach aufgeben sollte. Nach einigen Augenblicken des Schams, hatte sich Flammenjunges wieder gefasst. Sie hob ihren Kopf und richtete ihren Blick starr nach vorne und strafte ihre Schultern. „Also, wo hast du gesteckt?“, miaute Dornenjunges. Flammenjunges ging nicht auf die Frage ihrer Schwester ein, sondern schnippte die Frage mit einer lässigen Bewegung ihrer Schwanzspitze weg. Dann sah sie, wie Saphirschweif zusammen mit Diamantenstern aus dem Anführerbau schritt und sich dann von der Anführerin verabschiedete. Als sich Saphirschweif langsam von Diamantenstern entfernt hatte, lief Flammenjunges auch sogleich auf den Heiler zu. „ Und, hast du mit ihr gesprochen?“, fragte sie atemlos. „Wann kann ich mit meinem Training anfangen?“. Gespannt sah Flammenjunges Saphirschweif an. Der schaute sie jedoch nur verwundert an. „ Wie meinst du das?“, fragte er. Flammenjunges verstand erst nicht recht, was er meinte. „ Na, was hat Diamantenstern gesagt, als du sie gefragt hast, ob ich nicht doch lieber eine normale Schülerin sein will?“, hackte sie nach. Saphirschweif blickte sie noch immer an, als wäre sie höchstpersönlich gerade von Silberflies herab gestiegen und hätte ihm offenbart, dass die Igel ab jetzt fliegen könnten und sie sich daran anpassen müssten. Nach einigen Augenblicken, die Flammenjunges wie eine Ewigkeit vorkamen, miaute er: „ Ich habe sie nichts dergleichen gefragt“. Der Kater bedachte sie noch mit einem kurzen Nicken seines Kopfes und ging dann Richtung Heilerbau. Auf einmal spürte Flammenjunges eine ungeheuere Wut, so stark, wie sie sie erst einmal in ihrem Leben ( bei ihrer Ernennungszeremonie ) gespürt hatte. „Aber du hast es mir versprochen!!“, fauchte sie dem schneeweißen Kater hinterher. Saphirschweif drehte sich augenblicklich um. Flammenjunges machte sich auf eine gehöhrige Zurechtweisung des Heilers gefasst, dieser miaute jedoch nur matt : „ Komm mit in meinen Bau“, und bedeutete ihr mit einem Schwanzschnippen ihm zu folgen. Wiederwillig tat Flammenjunges es ihm nach.
In Saphirschweif‘s Höhle war es angenehm kühl, und der würzig und zugleich liebliche Geruch von Heilkräutern lag in der Luft. Der weiße Heilerkater zeigte mit seiner buschigen Schwanzspitze auf den Boden. Flammenjunges verstand dies als Aufforderung sich zu setzten und tat dies. „ Flammenjunges, wir können nicht ewig so weiter machen. Du kannst nicht ewig den Namen eines Junges tragen und einfach nutzlos im Lager rumsitzen. Du musst dein Schicksal annehmen und meine Schülerin werden. „, das letzte hauchte Saphirschweif nur noch. Sein Gesicht war nun ganz nah an dem ihrigen und sie konnte seinen warmen Atem wie einen Lufthauch spüren, der durch ihr rotes Fell strich. Augenblicklich verflog ihre Wut und eine wohlige Wärme breitete sich in ihrem Körper aus, als würden die Sonnenstrahlen ihren Pelz erwärmen. „ Ich mache dir ein Angebot: Du hilfst mir einen Mond lang als meine Schülerin. Wenn du dann immer noch keine Heilerkatze sein möchtest, dann werde ich mit Diamantenstern sprechen „, versprach der weiße Kater. Flammenjunges überlegte einige Herzschläge, entschloss sich dann aber dazu, sein Angebot anzunehmen. „ Nach einem Mond, wirst du endlich eine Schülerin sein“, dachte sie freudig. Denn sie hatte keines Wegs vor, danach noch als Heilerkatze weiterzumachen. Doch da sollte sich Flammenjunges gewaltig täuschen.

-am selben Abend-
In wenigen Augenblicken, würde sie ihren Schülernamen erhalten. Diamantenstern hatte schon alle Katzen zusammengerufen um sie an der Zeremonie teilhaben zu lassen. Sonnenpelz warf Flammenjunges einen aufmunternden Blick zu, doch diese wand nur beschämt den Blick ab. „ Wir alle haben und heute hier versammelt, um ein Junges zum Schüler zu machen.“, ertönte die Stimme von Diamantenstern ihrer Anführerin vom Hochstein herab zu den Clankatzen. „ Flammenjunges, von diesem Moment an, wirst du Flammenpfote heißen“, miaute Diamantenstern feierlich. „Saphirschweif wir dein Mentor sein, ich erwarte, dass du alles was du von Teichblatt gelernt hast an deine Schülerin weiter gibst“, fuhr sie fort. Diamantenstern erwähnte mit keinem Wort, was zuvor vorgefallen war und dafür war Flammenpfote sehr dankbar. Saphirschweif kam und berührte Flammenpfotes Nase an Nase und schnurrte: „ Ich bin mir sicher, du wirst deine Sache gut machen“. Flammenpfote merkte wie es ihr heiß unter ihrem Pelz wurde und ihre Pfoten kribbelten vor Scham. Diamantenstern beendete die Versammlung und alle Katzen entfernten sich langsam von der Lichtung und gingen ihrer Arbeit nach. „ Da du ja jetzt meine Schülerin bist, werden wir sogleich anfangen mit dem lernen“, erklärte Saphirschweif seiner frisch gebackenen Schülerin und ging in seinen Bau. Flammenpfote folgte ihm wiederwillig. Im Bau angekommen, schon Saphirschweif ihr eine Häufchen aus Kräutern entgegen. „ Hier, das ist Ringelblume, die wirst du jetzt zerkauen, bis sie zu einem streichbarem Brei geworden ist. Dachspfote hat sich wohl einen Kampf mit einem Flussclan Schüler geliefert und hat eine üble Wunde an der Schulter. Ich bringe ihn her, wärend du den Brei machst“, ordnete er an und verschwand kurzer Hand aus dem Bau. Leicht angesäuert von diesem Befehlston des Katers, begann Flammenpfote widerstrebend die Ringelblumen zu einer Paste zu verarbeiten. Sie war gerade fertig geworden, als Saphirschweif mit Flickenschweif zusammen Dachspfote in den Bau manövrierten. Als Dachspfote da so mit blutverklebtem Fell vor ihr lag, überkam sie der Drang der Katze zu helfen. „ Die Blutung ist stärker als ich anfangs vermutet habe, Flammenpfote, wir haben keine Spinnweben mehr, du musst welche hohlen. Lauf zum alte Baum rechts neben dem Ginstertunnel und bring so viele Spinnweben mit wie du kannst. Steck deine Pfote in das Loch unterhalb des Baumes und drehe diese dann einige male hin und her. Dann, wenn genügend Spinnweben dran sind, kommst du so schnell du kannst wieder hierher.“, miaute Saphirschweif hektisch. Flammenpfote hatte zwar nur die Hälfte verstanden, aber sie nickte und preschte davon.



4.Kapitel


4.Kapitel
Flammenjunges hatte es noch rechtzeitig geschafft und Dachspfote ging es wieder etwas besser. Saphirschweif hatte sogleich die von seiner Schülerin gesammelten Spinnweben genommen und diese zum Stillen der Blutung auf die Schulter des verwundeten Schülers gepresst. Die Wunde war jedoch so tief, das Dachspfote noch eine Nacht im Heilerbau verbringen muss. „ Danach kann er zwar wieder in den Bau der Schüler, muss jedoch täglich zum kontrollieren und versorgen der Wunde im Heilerbau erscheinen“, erklärte Saphirschweif Flammenpfote geschäftig. Momentan schlief Dachspfote, denn Saphirschweif hatte im einige Mohnsamen gegen die Schmerzen gegeben. „ Die machen auch etwas schläfrig“, hatte er Flammenpfote erklärt. Heute hatte Flammenpfote schon richtig viel gelernt. Jedoch war sie auch total erschöpft und wollte sich nur noch in einem weichen Nest aus Moos und Farn zusammenrollen und einschlummern. Mühsam unterdrückte sie ein Gähnen. Saphirschweif bemerkte dies natürlich sofort. „ Los, ab ins Nest mit dir“, sagte er gespielt streng. Flammenpfote hatte gemerkt, dass das Leben als Heilerkatze doch gar nicht so langweilig und Ehren Los war, wie sie immer gedacht hatte und wollte Saphirschweif am liebsten die ganze Nacht helfen. Wiederwillig rollte sie sich zusammen und starrte Saphirschweif böse von ihrem Nest aus an. Dieser konnte nur mit Mühe ein Lachen unterdrücken und rollte sich kurzerhand neben Flammenpfote zusammen. Flammenpfote spürte die angenehme Wärme seines Körpers und lauschte seinen ruhigen Atemzügen. Sie fühlte sich geborgen, trotz des seltsamen Kribbelns ihrer Pfoten. Dann, wenige Herzschläge später, war sie eingeschlafen.

- Am nächsten Morgen-

„Los, wach auf du Schlafmütze“, wurde sie durch unsanftes Rütteln von Saphirschweif geweckt. „ Lass mich in Frieden, du dummer Fellball“ , murrte Flammenpfote ihrem Mentor wenig begeistert entgegen. „ Jaaaaaa“, sagte Saphirschweif gedehnt, dann wechsele ich den Verband von Dachspfote ganz alleine und werde auch die Ringelblumenpaste ganz alleine auftragen“ . Sofort sprang Flammenpfote auf und funkelte ihn an: „ Nein, das tust du nicht!“. „ Dann beeil dich einmal du lahme Ente“, neckte der Heiler sie weiter. Kurz schüttelte sich Flammenpfote um die unzähligen Moosfetzten loszuwerden, die sich über Nacht in ihrem Fell verfangen hatten und maunzte dann>: „ Ok, wegen mir kann es losgehen“.


Wenige Minuten später war Dachspfote auch schon wach. „ Hey, was macht ihr den für einen Krach“, miaute er fragend. „ Wie geht es dir heute Dachspfote?“, erkundigte sich Saphirschweif sachlich bei Dachspfote. „ Mir geht es schon wieder besser!“, erwiderte dieser auch sogleich eifrig. „Das ist gut!“, stellte Saphirschweif erfreut fest. „Dennoch, musste du erst einmal min. einen Mond beim Training aussetzten. Und zur täglichen Wundenkontrolle erscheinen“, ermahnte Saphirschweif. Dachspfote nickte ergeben. Flammenpfote und der Heiler wechselten noch rasch den Verband und schmierten noch eine dicke Schicht der Ringelblumenpaste auf die Schulter von Dachspfote und dann war er entlassen. „ Denk aber daran, morgen früh wieder herzukommen“, rief Saphirschweif ihm noch hinterher. Dann wandte er sich an Flammenpfote. Die Ringelblumen und die Bachminze sind leer, komm, ich zeig dir die besten Plätze wo du sie findest“, schlug der weiße Heiler vor. Flammenpfote nickte erfreut. Kurz darauf machten sie sich auf den Weg.

- Einige Stunden später-

Voll bepackt mit Kräutern kamen sie einige Stunden später ins Lager zurück. Es war Blattfrische und die ersten Sonnenstrahlen knallten vom Himmel herunter. „Komm wir bringen die Kräuter in den Bau, dann verwelken sie nicht“, ordnete der Heiler an und Flammenpfote folgte ihm in seinen Bau. Dort ordnete sie noch geschwind die Kräuter richtig ein und dann setzte sie sich zu Saphirschweif zu einer seiner so genannten „Theorie-Stunden“, in denen er ihr Wissen prüfte, wenn gerade mal keine kranken Katzen zu pflegen waren. „ Also, angenommen Rosenblüte kommt völlig aufgelöst und hysterisch zu dir, weil eines ihrer Jungen verschwunden ist. Was machst du dann?“, wollte der Kater von ihr wissen. „Zuerst wende ich mich an einen der Krieger und bitte sie nach dem Jungen im Lager und in der umliegenden Umgebung zu suchen. Dann gebe ich Rosenblüte ein paar Kamillenblätter und rede beruhigend auf sie ein.“, antwortete Flammenpfote ohne zu zögern. „Prima“, lobte Saphirschweif anerkennend und bedachte sie mit einem warmen Blick. Das ließ Flammenpfotes Herz sogleich ein paar Takte schneller schlagen. „ Alternativ könntest du auch Mohnsamen geben, aber Kamille ist grundsätzlich bei solchen Sachen besser, den es beruhig und stärkt die Nerven und gibt Kraft von innen, wobei hingegen Mohnsamen nur schläfrig machen.“, riet der Kater ihr. Saphirschweif wollte sogleich zur nächsten Frage ansetzten, als Brombeerfell in den Heilerbau trat. „ Hallo, was machst du denn hier?“, miaute Flammenpfote neugierig. „„Ginsterblüte erwartet Junge und ich wollte euch einfach bitten in nächster Zeit ein Auge auf sie zu haben.“, erklärte der Kater und seine Augen leuchteten. Es war kaum zu übersehen, dass er der Vater sein musste. „ Ok, wir kümmern uns um sie“, versprach Saphirschweif und forderte den Kater mit einem Schwanzschnippen auf, den Bau zu verlassen. „ Ab heute wird es deine Aufgabe sein, dass es Ginsterblüte gut geht“, miaute Saphirschweif zu Flammenpfote. Flammenpfote starrte ihn ungläubig an. Saphirschweif übergab mit der Pflege einer trächtigen Kätzin eine riesige Verantwortung an seine unerfahrene Schülerin. „Bbbbist du dir da ganz sicher?“, fragte Flammenpfote erstaunt. „War mir noch nie sicherer“, maunzte Saphirschweif und nickte wie zur Bestätigung ein paar Mal mit dem Kopf auf und ab. „Aber wenn du Hilfe oder einen Rat brauchst, wende dich ruhig an mich, aber ich denke, dass du schon genügend Erfahrungen gesammelt hast um das bestens zu meistern.“, miaute Saphirschweif. „Dann werde ich mal gleich nach ihr sehen“, maunzte Flammenpfote noch rasch, ehe sie den Bau verließ und sich auf machte um nach Ginsterblüte zu sehen. Hätte sie sich jedoch noch einmal umgesehen, dann hätte sie bemerkt, dass der Heiler ihr noch eine Weile mit einem liebevollen und sanftem Blick nachschaute, ehe er sich wieder seinen Kräutern zuwandte.

Flammenpfote bahnte sich ihren Weg durch das dichte Brombeergeflecht, dass diese Königinnen und ihre Jungen in der Kinderstube vor Füchsen und ungebetenen Gästen schützen sollte. Dabei verfingen sich einige Dornen in ihrem Pelz und zerkratzten ihre darunter liegende Haut. In der Kinderstube lag ein wunderbar süßlicher Geruch nach Milch und Sonne. Dieser Geruch rief bei Flammenpfote sofort ein Gefühl der Geborgenheit hervor. Sie atmete noch einmal tief durch und wandte sich dann an Ginsterblüte. Die goldbraun gesprenkelte Kätzin lag zusammengerollt in ihrem Nest und hatte den langen Schwanz über ihre Augen gelegt. Von ihrer Trächtigkeit war noch nichts zusehen. „Hallo Ginsterblüte“, begrüßte Flammenpfote die angehende Königin. Ginsterblüte blickte einmal auf, erblickte Flammenpfote und blickte sie gespannt und fragend zugleich. „Ich bin hier, weil ich in Zukunft öfter nach dir und später nach deinen Jungen sehen werde“, miaute Flammenjunges unsicher. „ Du und Saphirschweif werden mir also in Zukunft euer vermehrtes Augenmerk schenken. Vielen Dank“, erwiderte Ginsterblüte. „Nein, ich werde mich alleine um dich kümmern . Natürlich werde ich Saphirschweif bei Komplikationen zu Rate ziehen“, versprach Flammenpfote. „ Wwaas?“, fragte Ginsterblüte entgeistert und riss ihre Augen weit auf. Flammenjunges traf die Entgeisterung und offensichtliche Anlehnung der Königin sehr tief. „Abber, du bist doch gerade erst Schülerin geworden“, stammelte sie noch immer fassungslos. „ich habe es auch nicht entschieden“, gab Flammenpfote leicht genervt zurück. „Wer hat was entschieden?“, kam es von draußen und wenige Herzschläge später stand Brombeerfell in der Kinderstube. Er drängelte sich ungeduldig an Flammenpfote vorbei und ließ sich neben Ginsterblüte nieder um sie zwischen den Ohren zu lecken. „Flammenpfote wird sich von nun an allein um mich kümmern“ , stieß Ginsterblüte noch immer fassungslos hervor. Brombeerfell erstarrte. „Ganz allein?“, fragte er leise. „Saphirschweif hat mir diese Aufgabe übergeben, aber wenn ich mir bei etwas nicht sicher bin, soll ich ihn Fragen…“, gab Flammenpfote unbeherrscht zurück. „ Ich bin ja kein kleines dummes Junges mehr“, fügte sie dann noch sie ärgerlich hinzu. „Geh und hohl Saphirschweif, ich will mit ihm reden“, fauchte Brombeerfell. Flammenpfote stellte ihren Schwanz steil auf und stolzierte aus dem Bau. Sie kochte vor Wut. „Saphirschweif, Brombeerfell möchte mit dir reden“, miaute sie böse. „ Was möchte er denn?“, miaute der Heiler überrascht. „Geh uns sie selbst.“, fauchte sie ärgerlich. „Ok, komm mit mir, aber nimm noch ein paar Boretschblätter aus dem Vorrat mit, Ginsterblüte braucht sie, damit sie genügend Milch für ihre Jungen hat“, sagte er und war schon verschwunden in Richtung der Kinderstube. Flammenpfote stieß einen lauten Seufzer aus, schnappte sich ein paar der Boretschblätter und folgte ihrem Mentor in die Kinderstube.

Wie kommst du eigentlich dazu, eine solch wichtige Aufgabe an eine so unerfahrene Schülerin zu übergeben“, machte Brombeerfell einem Ärger Luft. „Genau, sie ist dieser Aufgabe noch gar nicht gewachsen“, pflichtete Ginsterblüte ihm entrüstet zu. Saphirschweif hörte den beiden geduldig zu. Als sie endlich geendet hatten, wandte er sich einen Augenblick an Flammenpfote und miaute: „ Ich wusste gar nicht, dass es neuerdings deine Aufgabe ist, meine Entscheidungen in Frage zu stellen. Ich dachte, du hättest genug damit zutun, deinen aufmüpfigen Schüler zu bändigen“. Flammenpfote fühlte erneut diese Wärme, die sie in letzter Zeit häufiger spürte.
„Ich bin der Meinung, dass Flammenpfote dieser Aufgabe sehr wohl gewachsen ist. Aber wenn es dein Wunsch ist, dann werde ich nach Ginsterblüte schauen. Nur musst du wissen, dass ich nicht allzu viel Zeit habe und natürlich bin nicht immer im Lager, aber wie ihr wollt.“, miaute Saphirschwief sanft. Flammenpfote wurde richtig heiß unter ihrem Pelz und darunter kribbelte es, als würde eine ganze Horde von Ameisen einen Wettlauf veranstalten. Sie kannte dieses Gefühl nicht, aber sie ahnte dass es etwas mit Saphirschweif zu tun hatte. „Danke, dass du unsere Entscheidung respektierst“, gab Ginsterblüte kleinlaut kund. Saphirschweif ging jedoch nicht darauf ein. Flammenpfote ließ die Boretschblätter fallen und folgte Saphirschweif aus dem Bau hinaus.

5.Kapitel

5.Kapitel
Inzwischen war ein Mond vergangen. Flammenpfote hatte sich nicht mehr um Ginsterblüte gekümmert, dass hatte ihr Mentor Saphirschweif übernommen. Überhaupt war die Zeit für Flammenpfote sehr schnell vergangen. Es war Abend und die Sterne leuchteten hell und tauchten das Lager des Donnerclans in ein silber-graues Licht. Flammenpfote hüpfte ungeduldig im Heilerbau auf und ab. „Wann gehen wir endlich los?“, drängelte sie ihren Mentor. Der wandte seinen Blick zu ihr und knurrte gespielt böse: „Wenn du mich noch einmal frägst, reiße ich dir die Ohren ab“. Flammenpfote ließ sich jedoch nicht beirren und quengelte fröhlich weiter. Saphirschweif wandte sich abrupt um und sah sie an. „Was ist denn?“, wollte seine Schülerin sogleich wissen. „ Du warst jetzt einen Mond lang, meine Schülerin“, schnurrte der weiße Kater. Flammenpfote sah ihn irritiert an. „Ja, toll du kannst zählen und weiter?“, wollte sie wissen. „Möchtest du den weitermachen?“, fragte Saphirschweif zitternd. Diese Frage verlangte ihm eine Menge an Selbstbeherrschung ab. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als seine Zeit mit Flammenpfote zu verbringen. „Aber natürlich“, gab Flammenpfote sofort zurück, „ich liebe das Leben als Heilerkatze.“ Erleichterung so groß wie der Sternenclan fiel von ihm ab. Flammenpfote presste ihren Körper an den von Saphirschweif. „Du bist ein toller Mentor und eine großartige Katze“, schnurrte sie. „Und du eine noch viel tollere Schülerin“, gab er zurück und presste sich ebenfalls an sie. Und da war wieder, dieses seltsame Gefühl bei Flammenpfote. Doch mittlerweile ahnte sie was das zu bedeuten hatte und sie versuchte es mit aller Gewalt und Willenskraft zu unterdrücken, aber sie schaffte es nicht. „Ich habe Gefühle für meinen Mentor und ich bin eine Heilerkatze. Und diese Gefühle sind stärker als ich selbst“, schoss es ihr durch den Kopf und sie begann zu zittern.
Auf dem Weg zu den Hochfelsen hatte sie ein ungutes Gefühl. Saphirschweif versuchte ein paarmal ein Gespräch aufzubauen, aber sie schwieg beharrlich. Sie wollte sich nicht auch noch das hier kaputtmachen. Es gab einen Grund, warum Heilerkatzen keinen Gefährten und keine Jungen haben durften: Sie mussten sich ganz alleine auf die kranken Katzen ihres Clans konzentrieren und ein Gefährte stellte nur noch eine zusätzliche Ablenkung dar. „Ich muss Saphirschweif reinen Wein einschenken. Dann sagt er mir, dass er keine Gefühle für mich hat, und der Rest ist nur noch ein Kinderspiel.“ Doch wieder einmal sollte sie nicht Recht behalten.


-einige Stunden später auf dem Gelände vor den Hochfelsen-
Flammenpfote war erschöpft und ihre Pfoten waren schwer wie Blei und wollten sich keinen Millimeter mehr von Fleck rühren. Heiler durften genau wie die Clananführer vor der Reise zu den Hochfelsen keine Kräuter zur Stärkung essen. Es war noch etwas Zeit, bis auch die anderen Heiler eintreffen würden. Erschöpft ließ sich Flammenpfote auf die Pfoten sinken. „Flammenpfote, was ist los? Geht es dir nicht gut?“, erkundigte sich Saphirschweif besorgt. Flammenpfote schnaufte einmal tief durch und nahm all ihren Mut zusammen. „Saphirschweif, ich muss dringend mit dir …“, setzte Flammenpfote an, verstummte aber sofort. „ Was ist denn Flammenpfote?“, wollte Saphirschweif wissen. Flammenpfote wurde ganz heiß unter ihrem Pelz. „Schon wieder dieses dumme Gefühl“, dachte sie verärgert und ermahnte sich selbst zu einer besseren Selbstkontrolle ihrer Gefühle dem Heiler gegenüber. Saphirschweif sah sie fragend an. „Flammenpfote, ich bin dein Mentor, du kannst mir alles erzählen“, er nickte ihr aufmunternd zu. Flammenpfote zögerte noch immer. Das hier war schließlich etwas viel Wichtigeres und Persönlicheres als alle anderen Probleme mit der sie sich hätte an ihren Mentor wenden können. „Auch wenn es etwas mit dir zutun hat“, fragte sie zögerlich und ängstlich zugleich. Saphirschweif war überrascht, doch mehr darüber, wie kleinlaut seine Schülerin mit der sonst so großen Klappe war. „Natürlich, du kannst mir wirklich alles reden. Ich bin immer für dich da“, sagte der weiße Kater bestimmt. „In letzter Zeit habe ich immer so ein komisches Gefühl wenn du in meiner Nähe bist und…“, sie verstummte und sah betreten zu Boden. Deshalb konnte sie nicht sehen, wie sich in Saphirschweif Augen nackte Panik breitmachte. „Nein, nein… oh Sternenclan nein.. bitte mach das das nicht wahr ist“, dachte der Heiler entgeistert. Er wusste schon was Flammenpfote als nächstes sagen würde. Und da fing sie schon an: „Ich glaube ich …. Ich glaube ich liebe dich“
Saphirschweif war trotz dass er es schon vermutet hatte geschockt. Jedoch wollte er nicht, dass Flammenpfote einen falschen Eindruck von seiner Gefühlslage bekam. Deshalb fasste er sich ein Herz und ringelte seinen buschigen Schwanz um den von Flammenpfote. Ohne ein Wort zu sagen presste er sich dicht an sie und rieb seinen Kopf an ihrer Flanke. Flammenpfote stockte bei seinen Berührungen der Atem. Dann begann sie aus voller Kehle zu schnurren und presste sich ebenfalls an ihren Mentor. Saphirschweif hörte gar nicht mehr auf zu schnurren. Jetzt konnte er endlich alle Gefühle rauslassen, die er schon die ganze Zeit über für Flammenpfote hatte und sie sich über diese lange Zeit angestaut hatten. Erst nach einer ganzen Weile ließen sie voneinander ab. In diesem Moment wurden beiden schmerzlich bewusst, dass ihre Liebe zueinander verboten war und sie niemals zueinander stehen könnten.
„Ich liebe dich“, hauchte Saphirschweif in Flammenpfotes Richtung und schenkte ihr einen warmen Blick, voller Liebe. Flammenpfote’s Fell begann zu prickeln und sie erwiderte seinen Blick mit einem, indem mindestens genauso viel Liebe mitschwang. „Achtung“, raunte ihr Saphirschweif noch gerade rechtzeitig zu, denn wenige Herzschläge später, stand auch schon Tautropfen, der silber-graue Heiler des Schattenclans, neben ihnen. Sein besonderes Zeichen war ein weißer Fleck auf dem Nasenbein. „Sei gegrüßt Tautropfen. Wie läuft es im Schattenclan?“, erkundigte sich Saphirschweif. „Gut. Wir hatten in der Blattleere zwar grünen und weißen Husten in Kinderstube und bei den Kriegern, aber wir sind auf dem Weg der Besserung. Wir sind immer noch stark genug, um uns gegen räudige Donnerclankatzen zu verteidigen“,fügte er bissig hinzu. Saphirschweif schnurrte amüsiert und in seinen Augen blitzte eine Spur von Spott auf. Flammenpfote fiel es schwer nicht dauernd in Saphirschweifs Richtung zu starren, daher beschloss sie sich nach den anderen Heilerkatzen zusehen. Da kam auch schon eine kleine, schlanke wunderschöne Schildpattkatze. „Mein Name ist Windschatten, und wer bist du?“, miaute die Kätzin, als sie nur noch wenige Schwanzlängen von Flammenpfote entfernt war. „Ich bin Flammenpfote, ich bin Saphirschweifs Schülerin“, miaute sie freundlich. Flammenpfote mochte diese Kätzin auf Anhieb. Sie war nicht so arrogant und kaltschnäuzig wie Tautropfen. „Komm, wir gehen zu den anderen“, miaute Windschatten und setzte sich in Richtung der beiden anderen Heiler in Bewegung. Saphirschweif begrüßte Windschatten und schnurrte ihr etwas ins Ohr. Daraufhin schnurrten beide amüsiert. Ein Blitz voller Eifersucht zuckte durch Flammenpfotes Körper. Sie spürte, wie sie immer wütender wurde. „Bleib ruhig Flammenpfote“, ermahnte sie sich selbst. „Wahrscheinlich hat er eben geflunkert und selbst wenn, du bist eine Heilerkatze“, redete sie sich ein. Sie straffte die Schultern und gesellte sich zu den anderen Heilerkatzen. Diese redeten gerade darüber, was besser zum Behandeln einer Entzündung geeignet wäre. Tautropfen und Saphirschweif waren von der Behandlung mit Weißwurz überzeugt, da dies laut Tautropfen die Entzündung aus der Wunde „ziehen“ würde. Windschatten war jedoch der Meinung, man könnte auch Kamille-Kerbel Umschläge auf die Wunde tun, da die Kamille die Entzündung bekämpfe und Kerbel die Heilung unterstütze, sowie bei schlecht heilenden Wunden helfen würde. Saphirschweif nickte nachdenklich und miaute: „Hab ich noch nicht ausprobiert, aber interessante Idee“. Windschatten, die Heilerin des Windclans nickte und maunzte: „Bin gespannt was Fuchsschweif dazu sagt“. „Was ich wozu sage?“, ertönte eine Stimme hinter der Gruppe. Flammenpfote drehte sich herum und sah, eine rot-braune Katze, mit einer weißen Schwanzspitze und blauen Augen auf die Gruppe zu trotten. „Hallo Fuchsschweif!“, begrüßte Tautropfen die Kätzin, die demnach die Heilerin des Flussclans sein musste. Fuchsschweif begrüßte alle der Reihe nach mit einem Kopfnicken und blieb dann bei Flammenpfote hängen. Flammenpfote fühlte sich unwohl unter der genauen Beobachtung der Heilerin. Saphirschweif musste dies wohl gespürt haben, den er stellte sich neben sie und miaute erklärend: „Das ist meine Schülerin Flammenpfote“. Fuchsschweif nickte kühl und wandte sich dann ab. Flammenpfote hatte bei ihr ein ungutes Gefühl, denn ihr war der misstrauische Blick aufgefallen, den sie hatte, als sich Saphirschweif neben seine Schülerin gestellt hatte. „Kommt, es wird langsam Zeit“ , unterbrach die Stimme von Windschatten ihre Überlegungen. Dankbar für die Ablenkung folgte Flammenpfote den Heilern durch das Ahnentor, hinein in den Tunnel, der sie zum Mondstein führen würde.

Obwohl sie das alles schon einmal gesehen hatte, stockte Flammenpfote beim Anblick des Mondsteins der Atem. Das silbrige Mondlicht fiel in die Höhle hinein, direkt auf den Mondstein, der das Silberflies spiegelte. Saphirschweif strich ihr einmal mit dem buschigen Schwanz über ihren Mund, als Erinnerung dafür, dass sie still sein sollte. Flammenpfote war hin und her gerissen zwischen der Wärme und dem Kribbeln das sich wegen dieser Berührung in ihrem Körper ausbreitete, oder ob sie wegen der unnötigen Ermahnung sauer sein sollte. Sie entschied sich für dafür dieses Problem auf später zu verschieben und kauerte sich vor den Mondstein. Sie presste ihre Nase an den kalten Stein. Sie spürte jedoch keine Kälte, wie sie erwartet hatte, nein eine erneute Wärmewelle durchströmte sie. Sie wusste nicht, ob dies ihre übliche Reaktion auf die Anwesenheit ihres Mentors war, oder ob dies mit diesem magischen Ort zu tun hatte. Sie schloss die Augen und wartete eine gefühlte Ewigkeit, doch es kamen keine Träume wie beim ersten Mal. Genervt öffnete sie ihre Augen einen Spalt, riss sie dann vor Überraschung sofort weit auf. Sie befand sich nicht mehr in der Mondsteinhöhle, nein, sie war mitten im Donnerclan Territorium. Flammenpfote sah sich überrascht um und entdeckte dann eine andere Katze. Sie wollte gleich auf diese zustürmen und sie fragen, warum sie hier war und nicht in der Höhle. Da bemerkte sie aber, dass diese Katze anders aussah als andere Katzen. Sie hatte ein hübsches braun-weiß geschecktes Fell. Dies war jedoch durchscheinend und es schien, als hätte die Katze das Silbervlies gestohlen und der Sternenclan habe es höchst persönlich in ihr Fell eingesetzt. „Sei gegrüßt Flammenpfote“, miaute die Katze mit einer Stimme, die klarer war als Kristall und gewaltiges Echo hatte. Während die Katze sprach, bewegte sie sich langsam auf Flammenpfote zu. Flammenpfote wurde klar, dass dies eine Katze des Sternenclans sein musste. „Woher kennst du meinen Namen?“, fragte Flammenpfote mit vor Ehrfurcht brüchiger Stimme. Die fremde Sternenkatze schnippte die Frage mit einer raschen Bewegung ihres Schwanzes fort. „Mein Name ist Teichblatt“, miaute die Katze. „Ich war vor Saphirschweif die Heilerin des Donnerclans.“ „Saphirschweifs Mentorin“, schoss es Flammenjunges durch den Kopf. „Ich bin gekommen um dich zu warnen.“, fügte sie hinzu. Flammenpfote war irritiert. „Wovor willst du mich warnen“, wollte die Heilerschülerin wissen. „Vor dir selbst“, hauchte ihr Teichblatt entgegen. Dann verschwand sie. „Nein bleib hier!“, jaulte Flammenpfote. Sie verstand nicht, was der Sternenclan ihr damit sagen wollte. Und sie jaulte immer weiter und weiter ….
-am nächsten Morgen-
Flammenpfote wurde von dem Geräusch tappsender Pfoten geweckt. Sie öffnete ihre Augen einen Spalt breit und stellte erfreut fest, dass es Saphirschweif war, der schon wach war. Die anderen schliefen wohl noch. Flammenpfote wusch sich kurz und wollte dann schon ansetzten um dem Heiler von ihren Träumen zu erzählen. Doch wieder strich er ihr, diesmal etwas härter, über den Mund, um sie zum Schweigen zu bringen. Er bedeutete ihr mit einem Schwanzschnippen ihm nach draußen zu folgen und verschwand auch schon im Tunnel. Flammenpfote folgte ihm verärgert.
Als sie nach einer gefühlten Stunde endlich durch das Ahnentor nach draußen gelangt waren, blieb Saphirschweif schließlich stehen. Flammenpfote setzte sich neben ihm und leckte ihm das Ohr. Saphirschweif schüttelte sie mit einer hastigen Bewegung seiner Kopfes ab. Flammenpfote war irritiert, traurig und unglaublich wütend zugleich. „Was soll das den auf einmal? Gestern sagst du mir, dass du mich liebst und heute bist du wie ein kranker Fuchs zu mir!“, fauchte sie ihm ins Gesicht. Sie funkelte ihn mit ihren dunkelgrünen Augen an. Saphirschweif wandte den Kopf ab und blickte zu Boden. Er fühlte sich unwohl. Er liebte sie, ja verdammt noch mal. Mehr als alle anderen Katzen dieser Welt, aber er war ein Heiler und sie zudem noch seine Schülerin. Er musste ihr sage wie es wahr… Er fasste sich ein Herz und miaute leise, aber mit fester Stimme: „ Flammenpfote, du bist eine großartige Schülerin und die wunderbarste Katze die auf dieser Welt ist. Du bedeutest mir sehr viel und ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt .Aber ich kann nicht mit dir zusammen sein“, sagte er und schaute ihr tief in die Augen. Flammenjunge blickte ihm fest in die Augen und miaute: „ Ich weiß. Aber wenn wir es geheim halten“. Saphirschweif war verzweifelt, er wusste, dass sie niemals aufgeben würde. „Sie werden es herausfinden und uns zum Teufel jagen“, gab er mit bebender Stimme zurück. „Achtung“, miaute er noch gerade rechtzeitig, denn da kamen auch schon die andern Heilerkatzen zu ihnen. Sie verabschiedeten sich noch schnell und machten sich dann auf getrennten Wegen auf die Rückreise. Hätten sich die beiden Donnerclanheiler noch einmal umgedreht, dann hätten sie bemerkt, dass Fuchsschweif ihnen aufmerksam nachblickte.

Fortsetzung folgt ^^

Ps: Die wörtliche Rede ist nicht fettgedruckt, weil mir das jetzt zu viel Stress ist /war


Schreibt mal euer Meinung ^^



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BeitragThema: Re: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 12:59 pm

ooooo i love lovestorys!! <3 I love you  ich find das gut Very Happy zwei heiler, hilfe! Smile

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BeitragThema: Re: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 1:37 pm

Danke . Warum Hilfe ?

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BeitragThema: Re: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 2:35 pm

Hey^^
Du kannst richtig gut schreiben! Und...in einem anderen Forum ist mein Name Fuchsschweif, wie die Heilerin^^

Aber was mir noch aufgefallen ist: manche Sachen sind ziemlich unlogisch, weil Heilerschüler ihre Wahl selbst treffen, ob sie ihren Weg als Heiler oder als Schüler wollen. Diamantenstern hätte das vorher mit Flammenjunges absprechen müssen, aber okay^^
Ich fand es auch etwas schwer begreifbar, dass Flammenpfote schon nach einem Tag Heilerschüler sein genug Wissen besaß, um eine angebliche trächtige Katze zu betreuen.
Diese 'trächtige' Katze konnte noch gar nicht wissen, dass sie es war, weil Katzen ja keinen Schwangerschaftstest (^^) haben und man noch nichts sehen konnte. Dann musste Flammenpfote auch noch Borretsch holen, was ja bekanntlich die Milchproduktion anregt, obwohl es Ginsterblüte noch gar nichts genützt hätte, da ihre Jungen noch sehr lange brauchen würden, bis sie Milch trinken würden. Ich denke, man gibt Borretsch Königinnen, wenn ihre Jungen da sind oder kurz bevor sie kommen.

Und warum war Fuchsschweif sofort misstrauisch, als Saphirschweif sich neben Flammenpfote setzte? Ist ja eigentlich normal so unter Katzen, auch wenn die zufälligerweise keine Beziehung miteinander haben^^

Sonst, wie gesagt, du kannst echt toll schreiben und die Story ist ja eigentlich auch gut, nur eben, dass ich einige Sachen unlogisch finde.
Schreib bitte auf jeden Fall weiter, ich bin wissbegierig, wie's weitergeht!^^ (:

Regentanz (:



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BeitragThema: Re: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 2:39 pm

Danke für deine Ehrliche Meinung . Das ist wohl war was du sagt , ich wollte es nur nicht zulange rauszögern . Und es wir auch im nächsten Kapitel so sein , dass saphirschweif seine Schülerin überschätzt ^^

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BeitragThema: Re: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 2:51 pm

Ohohoh...ich freu mich schon drauf^^
Und...du hast echt viel im 'Anfang' geschrieben, also mein Kopf tut schon weh (:
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BeitragThema: Re: Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory   So Jul 07, 2013 3:48 pm

Haha du Wirst auch erst mal geschont , da ich morgen im Urlaub ohne Lappi und Internet bin

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Flammentanz&Saphirschweif - eine Lovestory
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